Sparen in Deutschland,in Zahlen.

Wie viel sparen Haushalte, wofür geben sie Geld aus, und was nimmt Wohnen vom Einkommen? Die Zahlen auf dieser Seite stammen vom Statistischen Bundesamt und der Bundesbank. Jede steht als einzelner Satz mit Quelle, Datum und Link da, damit du sie so zitieren kannst.

  • Nur Destatis und Bundesbank
  • Jede Zahl mit Quelle und Datum
  • Zuletzt geprüft am 30. Oktober 2026
Planung: Einkommen und Sparziel per Regler, darunter Limits je Bereich

Wie viel sparen die Deutschen?

Private Haushalte in Deutschland sparten 2025 laut Statistischem Bundesamt 18,9 % ihres verfügbaren Einkommens (Bruttosparquote, vorläufig), der EU-Durchschnitt lag bei 14,3 %. Die Nettosparquote, die Abschreibungen abzieht, liegt deutlich darunter. Für Wohnen und Lebensmittel gaben Haushalte 2023 im Schnitt 52 % ihrer Konsumausgaben aus.

Zuletzt geprüft am 30. Oktober 2026

Wie viel Haushalte sparen.

Die Bruttosparquote ist der Anteil des Gesparten am verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte vor Abzug von Abschreibungen, vor allem auf Immobilien. Die Nettosparquote zieht diese Abschreibungen ab und liegt deshalb deutlich darunter. Die Werte für 2025 und das erste Halbjahr 2026 sind laut Destatis noch vorläufig.

Wofür Haushalte Geld ausgeben.

Die Zahlen stammen aus den ersten Ergebnissen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2023, an der rund 54.000 private Haushalte teilnahmen. Zu Wohnen zählen neben der Miete mit Betriebskosten auch Energie und kleinere Instandhaltungen. Bei Eigentümerhaushalten setzt Destatis fiktive Mietzahlungen an. Zu Lebensmitteln zählen Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren.

Was Wohnen vom Einkommen nimmt.

Die Zahlen stammen aus EU-SILC, der europäischen Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen. Als überbelastet gelten Haushalte, deren Wohnkosten nach wohnungsbezogenen Transferleistungen noch mehr als 40 % des verfügbaren Einkommens betragen.

Wie viele Rücklagen fehlen.

Auch diese Zahl stammt aus EU-SILC. Als unerwartete Ausgabe galt in Deutschland eine Summe von mindestens 1.300 Euro.

Geldvermögen und Schulden der Haushalte.

Die Zahlen sind Bestände zum Ende des zweiten Quartals 2026 in Milliarden Euro, aus der Tabelle „Private Haushalte (unkonsolidiert)“ der Bundesbank.

Und wie sieht es bei dir aus?

Statistiken zeigen den Durchschnitt, nicht dich. Rechne deine eigene Sparquote aus, teile dein Einkommen auf Bereiche auf und lege ein Sparziel fest, das du jeden Monat hältst.

Häufige Fragen.

Wie hoch ist die Sparquote in Deutschland?

Laut Destatis lag die Bruttosparquote der privaten Haushalte 2025 bei 18,9 % (vorläufig) und 2024 bei 19,6 %. Im Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2025 waren es 19,1 %.

Was ist der Unterschied zwischen Brutto- und Nettosparquote?

Die Bruttosparquote rechnet vor Abzug von Abschreibungen, vor allem auf Immobilien. Die Nettosparquote zieht sie ab und liegt deshalb deutlich darunter. Für internationale Vergleiche nutzt Destatis die Bruttosparquote.

Wie viel Prozent vom Einkommen sollte ich sparen?

Dafür gibt es keine amtliche Zahl. Die 50/30/20-Regel nennt 20 Prozent als Faustregel. Entscheidend ist ein Betrag, den du jeden Monat sicher hältst. Beides rechnest du im Sparziel-Rechner mit deinen Zahlen durch.

Woher stammen die Zahlen und wie aktuell sind sie?

Jede Zahl steht mit Quelle und Veröffentlichungsdatum auf der Seite. Wir übernehmen nur Zahlen von Destatis und der Bundesbank, nichts geschätzt und nichts aus Zweitquellen. Zuletzt geprüft am 30. Oktober 2026. Wir prüfen die Seite etwa halbjährlich auf neue Veröffentlichungen.

Zeigt zwegat Zahlen anderer Nutzer?

Nein. Die Zahlen auf dieser Seite sind amtliche Statistiken. Die Daten in zwegat gehören dir und sind nur für dich sichtbar.

Quellen.

Erst sparen.
Dann leben.

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